Mit gepackten Rucksäcken und voller Vorfreude traf sich der erste Teil der Tourenbegeisterten Mountainscoutler am Mittwochmorgen direkt im Zug Richtung Arth Goldau. Da stiess der zweite Teil dazu und die Gruppe war mit 5 Leitern und 6 Teilnehmern komplett. Es ging weiter Richtung Erstfeld und dann nach Intschi zur Seilbahnstation. Obwohl noch keine 100 Meter zu Fuss zurück gelegt wurden gerieten da schon alle zum ersten Mal ins Schwitzen, warten in der Sonne kann auch schweisstreibend sein. Endlich oben angelangt wurde der Aufstieg zur Leutschachhütte in Angriff genommen. Obwohl die bestellten Wolken tatsächlich noch auftauchten war es sehr heiss und die Bergbächlein eine willkommene Abkühlung.
Tourenberichte
Schnupperweekend Lidernen 2018
Nach einem etwas abenteuerlichen Aufstieg zur Lidernenhütte war das Thema Aufstiegstechnik und Spitzkehren schon ausgiebig thematisiert und konnten wir uns voll und ganz einer Einführung in die Bedienung von LVS & Co. widmen. Der Nachmittag verging wie im Flug und schon bald war es Zeit für ein leckeres Abendessen in der Lidernenhütte und einer Prise Tourenplanung zum Dessert. Der zweite Tag stand dann ganz im Zeichen einer Anwendungstour, bei der wir nach gut 750 Hm Aufstieg in den Genuss des herrlichen Panorama vom Rossstock, 2460m kamen. Mit vollem Einsatz und einer kleinen «Sünnele»- & Kaffepause bei der Lidernenhütte bretterten wir bis runter ins Tal. Haarscharf reichte es aufs Poschti & konnten wir das tolle Weekend bei einem Erfrischungsgetränk in downtown Riemenstalden ausklingen lassen.
Neujahrstouren Silvretta, Dezember 2018
Nach drei Nächten im Winterraum der Silvrettahütte zog es uns über die Silvesternacht nach Österreich. In der Wiesbadenerhütte sorgen eine Hand voll Belgier für die unnötigste Silvesterstimmung mit deutschem Ballermann-Sound (Sie hatte nur noch Schuhe an oder so…). Am letzten Abend liessen wir uns in der Tuoi-Hütte bekochen, bevor wir am letzten Morgen bei stürmischen Verhältnissen die Flucht ins Unterland suchten.
Hochtourenlager Trient 2017
Unsere Tour startete nach einer nicht enden wollenden Zugfahrt bei hochsommerlichen Temperaturen in La Fouly, am südwestlichen Zipfel der Schweiz. Nach einem schweisstreibenden Aufstieg und einer kurzen Kraxelpartie zur Belohnung erreichten wir nach knapp 3 Stunden die Cabane de l’A Neuve. Neben einem jungen (unglaublich süssen) Kätzchen und der fantastischen Aussicht aus dem Toilettenfenster bot auch die Hüttenwartin jede Menge Gesprächsstoff. So war sie, wie auch wir Teilnehmer, überrascht, als «Schonas» (franz. für Jonas) das Frühstück für den nächsten Tag auf 4 Uhr bestellte.
Iglutouren Gemmi 2017
Aaah, d Ostere sind da. Und für die Hartgesottensten Mountainscouts bedeutet das, Schneesäge,Schlafsack und Mätteli packen, um anschliessend ein lauschiges Biwakplätzchen zu suchen. Wie üblich sind über Ostern Blizzards der Stärke 8 prognostiziert aber was solls. Wir haben keine Alternative, sonst gehörten wir bereits zum alten Eisen was zumindest für mich dieses Jahr noch kein Thema war.
